Beziehung und Freundschaft
Allein oder einsam?
Einsamkeit - oft erlebt, oft verschwiegen. Die Jahre des Studiums liegen hinter einem und mit ihnen die gemütliche Zeit mit den Kommilitonen. Zeit und Berufsleben haben die Freunde in alle Winde zerstreut, und die raue Brise im Büro hält einen davon ab, nachts um die Häuser zu ziehen und neue Freundschaften zu suchen. Dabei tut es so gut, sich den Bürostress von der Seele zu reden oder zu spüren, dass man auch außerhalb der Arbeit gebraucht wird.
Auch der Körper spürt die Einsamkeit
Der Einsamkeitsforscher Jeffrey Geller aus Massachusetts fand heraus, dass sich das ungewollte Alleinsein auf unser Seelenleben und auch auf unseren Körper auswirkt. So ergaben Forschungen, dass Menschen mit weniger als sechs befriedigenden Beziehungen (zu Familie, Freunden, Kollegen, Nachbarn, Bekannten) sich doppelt so häufig erkälten und viermal so häufig an Herzattacken leiden wie Menschen mit mehr Freunden.
Hier vier weitere Argumente für einen "gesunden” Beziehungskreis:
1. Wer einsam ist, kann Infektionen und Krankheiten wie Erkältungen, Herpes und andere Viruserkrankungen weniger gut bekämpfen.
2. Einsame haben ein erhöhtes Risiko, an bakteriellen Infektionen und evtl. sogar Krebs zu erkranken.
3. Sie leiden häufiger als andere Menschen an Depressionen.
4. Nicht zuletzt neigen chronische Einzelgänger stärker dazu, ihr Unglück mit einem kräftigen Schluck aus der Flasche zu bekämpfen.
So geht's weiter: Kleine Gesten schaffen Vertrauen >>
PIXELQUELLE, Abel Tasman, Barbara Willen, FLÃ M UTVIKLING, TERJE RAKKE, iStockphoto.com
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