Hilfe bei seelischer Belastung
Stress lass nach
"Hilfe, ich bin so gestresst!” Dieser Satz ist mehr als nur eine Floskel. Gerade hat eine EU-Studie bestätigt: Stress ist der häufigste Grund für Krankmeldungen. Dabei ist Stress per se keine schlechte Sache. Denn bei Druck schüttet der Körper die Hormone Adrenalin und Cortisol aus, die wiederum Reaktionen anstoßen, die uns leistungsfähiger machen. Unser Herz schlägt schneller, sodass Gehirn und Lunge besser versorgt und unsere Sinne geschärft sind. Wir sind wach, fit und aufmerksam. Allerdings handelt es sich dabei ausschließlich um sogenannten positiven Stress.Probleme gibt es erst, wenn die Anspannung sich zum Dauerzustand ausdehnt. Denn die ständige körperliche oder seelische Überbelastung ruft Alarmreaktionen des Körpers hervor. Wir wälzen uns unruhig im Bett hin und her, wachen mit Bauchschmerzen auf und bekommen präventiv Kopfdröhnen, wenn wir daran denken, welche Arbeitsberge uns heute erwarten. Nervöses Nägelkauen, Panikattacken, ein Gefühl von Lähmung oder die plötzliche Unfähigkeit, auch nur kleine Entscheidungen zu treffen, sind typische Stress-Symptome. Die Reaktion des geplagten Körpers schränkt sogar die Denkfähigkeit ein!
Häufig führt die Dauerstrapaze in eine Stress-Spirale. Aufgrund des Gestresstseins haben wir das Gefühl, dass wir unser Leben nicht mehr kontrollieren können - was uns noch mehr anspannt. Bis uns irgendwann schon Kleinigkeiten aus der Fassung bringen.
Aber es gibt Auswege jenseits vom Kopf-in-den-Sand-Stecken.
Welche? Das lesen Sie auf der nächsten Seite.
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