Tantra-Fingerspiele
Fass mich an!
Da liegen wir voller Erwartung in den Kissen, seine Küsse haben uns so richtig heiß gemacht. Wir räkeln uns ihm entgegen, bereit, unseren Liebsten zu verschlingen. Und dann? Nimmt er plötzlich das Tempo raus – und legt Hand an.
Was jetzt kommt, können wir schon voraussehen: Er zuppelt ein bisschen hier, streichelt ein bisschen da – und bei uns tut sich so gut wie nichts. Kein Wunder: Für viele Liebhaber ist die Vagina ihrer Partnerin trotz häufiger erotischer Tiefenforschung weitgehend unbekanntes Land.
Dabei lohnt es sich, sie zu entdecken: Mehr als 8.000 Nervenenden sitzen allein auf der kleinen Lustknospe unterhalb des Venushügels, der Klitoris. Doppelt so viele, wie sie der Penis besitzt. Wundervoll mit den Fingerspitzen stimulieren lassen sich auch die erogenen Punkte um Venushügel und Vagina. Und wer weiß schon, dass es außer dem berühmten G-Punkt auch einen A-Punkt gibt?
Natürlich sind auch die Männer mit den richtigen Handgriffen in neue Galaxien zu katapultieren. „Berührungen, auf die er nicht gefasst ist, die völlig neu für ihn sind, werden ihm den Verstand rauben und regelrecht süchtig machen!“, weiß die US-Tantra-Lehrerin und Massage-Therapeutin Jaiya Hanauer. Die Kalifornierin gibt gemeinsam mit ihrem Mann Jon seit Jahren Seminare zum Thema erotische Massage und weiß genau, wie man mit raffinierten Streichel-Techniken fantastischen Sex erleben kann.
Und noch mehr: „Jede Frau, die genau weiß, welche Berührungen den Partner, den sie liebt, glücklich machen, wird sich ihm näher, vertrauter und verbundener fühlen“, so die Lehrmeisterin der Liebe. „Den passenden Schlüssel dazu haben Sie buchstäblich selbst in der Hand.“
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