Tipps für ein glücklicheres Leben
Sieben Schritte ins Glück
Yoga für den Kopf
In der Wanne liegen, Serien auf DVD gucken, Blumen kaufen: Es gibt unzählige Aktionen, die uns aus Stimmungstiefs befreien und ein bisschen glücklicher machen. Kurzfristig eine schöne Sache. Doch manchmal kehrt der Stress im Büro, der Kummer mit dem Freund schon zurück, noch bevor das Badewasser kalt, der Fernseher aus oder der Strauß welk ist.
Die Techniken der Akzeptanz- und Commitment-Theorie (kurz ACT, sprich „Äkt“) versprechen mehr als eine kurzfristige Ablenkung von den Sorgen. Es funktioniert wie eine Art Yoga für den Kopf – Sie lernen, sich selbst zu akzeptieren und Ihr Glück in die Hand zu nehmen. Breit angelegte Untersuchungen untermauern die Wirksamkeit – selbst bei Angstzuständen und Depression.
Mit unangenehmen Empfindungen leben
Der Grundgedanke: Jeder hat mit Problemen und Krisen, mit Verlust und Leid zu kämpfen. Deshalb ist es völlig okay, nicht immer himmelhoch zu jauchzen. Vielmehr sei Glück der Ausnahmezustand, erklärt Arzt, Coach und Psychotherapeut Russ Harris in seinem Buch „Wer dem Glück hinterher rennt, läuft daran vorbei“ (Kösel, um 20 Euro).
Statt unangenehme Empfindungen durch positives Denken zum Schweigen zu bringen, lehrt er, wie man mit ihnen lebt (die Aktzeptanz), ihren Einfluss mindert und sich so aktiv eine wohlige, lebenswerte Gegenwart schafft (das Engagement). Das funktioniert in sieben Stufen, die jeden Schritt für Schritt dem wahren Glück näher bringen.
Thinkstock, PR
Dieser Artikel hat 9 Seiten. Lesen Sie auch ...
- Seite 2: 1. Das Glück neu definieren
- Seite 3: 2. Probleme entschärfen
- Seite 4: Gedanken sind nicht die abolute Wahrheit
- Seite 5: 4. Das Jetzt bewusst erleben
- Seite 6: 5. Sich realistisch wahrnehmen
- Seite 7: 6. Das Leben neu gewichten
- Seite 8: 7. Aktiv das Glück in Angriff nehmen
- Seite 9: SOS in Krisen
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