Optimismus-Training
Workout für die Seele
Übung 7: Die zuversichtliche Fingerhaltung
Sie haben an einem nervenzehrenden Tag einige Minuten frei und sehnen sich nach einem schnellen Optimismus-Kick? Nutzen Sie die asiatische Lehre des Fingeryoga, auch Mudra genannt. Durch bestimmte Fingerhaltungen werden Energiebahnen und Reflexzonen stimuliert, die ein Gefühl von neuer Begeisterung und Zuversicht auslösen, etwa mit dem „Apan Mudra“. Setzen Sie sich dafür auf einen Stuhl, legen Sie die Unterarme locker auf den Oberschenkeln ab, die Handflächen zeigen nach oben.
Nun führen Sie die Fingerkuppen von Daumen, Mittel- und Ringfinger zusammen und üben einen leichten Druck aus, während die anderen Finger gestreckt bleiben. Atmen Sie drei bis fünf Minuten tief und regelmäßig, halten Sie das Mudra, ohne zu verkrampfen. Weitere Fingerpositionen, die die Stimmung und das Energie-Level heben:
das „Jnana Mudra“ für geistige Klarheit, bei dem man Daumen und Zeigefinger beider Hände zu einem Kreis zusammenführt und die restlichen Finger streckt, und das „Hakini Mudra“ für Konzentration auf das Wesentliche – dabei werden sämtliche Fingerspitzen beider Hände mit leichtem Druck aneinandergelegt, sodass sich eine Art Dach bildet. Alle Übungen kann man mehrmals täglich wiederholen.
Übung 8: Die Optimismus-Oase
Für manche liegt das heimliche Paradies in der Südsee, in einer Hängematte schaukelnd, einen Cocktail in der Hand, Blick auf den Sonnenuntergang über dem Meer. Andere träumen vielleicht eher von einem kleinen Hof auf einer Alm, umgeben von Tieren, blühenden Wiesen und sauberer Bergluft. Egal, mit welchem Ort Sie die absolute Erfüllung all Ihrer Sehnsüchte verbinden – malen Sie sich diesen Platz in Ihrer Vorstellung so genau wie möglich aus.
Damit die positive Visualisierung besonders nachhaltig wirkt, sollten Sie alle Ihre Sinne ansprechen. Wie duftet es in Ihrer privaten Oase, nach Kokosmilch oder frischem Gras? Was ist zu hören, vielleicht das Rauschen der Wellen, das Plätschern eines Baches? Was spüren Sie auf der Haut, Wind oder Sonnenschein? Je öfter Sie zwischendurch immer mal für ein paar Minuten gedanklich an Ihren Traumort reisen, desto schneller wird sich ein Gefühl von Sicherheit und Zuversicht einstellen, das Sie dann auf den fordernden Alltag übertragen können.
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Dieser Artikel hat 9 Seiten. Lesen Sie auch ...
- Seite 1: Positive Psychologie
- Seite 2: Das mentalen SHAPE-Workout
- Seite 3: Übung 1: Die sonnige Bilanz
- Seite 4: Übung 3: Der Miesepeter-Check
- Seite 5: Übung 4: Die selbst gedrehte Komödie
- Seite 6: Übung 5: Der Gipfelsturm
- Seite 7: Übung 6: Ihr persönliches Stärke-Paket
- Seite 9: Übung 9: Die Robinson-Crusoe-Technik






