Sexspiele für Fortgeschrittene
Manche mögen’s heiß
„Es gibt einen klaren Unterschied zwischen erotischem und abartigem Sex“
Viele Paare, die Spaß an leichten SM-Praktiken wie zum Beispiel Fesselspielen haben, sind dabei nicht selten so genannte „Switcher“, das heißt, mal ist der eine, dann der andere der Boss. „Das Gefühl, dominiert oder diszipliniert zu werden, ist ungeheuer erregend“, meint auch Dr. Gabrielle Morrissey, Sexualtherapeutin und Autorin des Buchs „Von hart bis zart. Sextipps für Erwachsene“.
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„Von zart bis hart: Sextipps für Erwachsene“ von Gabrielle Morrissey (Heyne Verlag, um 10 Euro)
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Der Grund: „Es geht mit der Illusion völliger Machtlosigkeit einher, doch nicht mit dem tatsächlichen Verlust von Kontrolle. Dabei einigen sich der unterwürfige und der dominante Partner vorher über die Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, und über Codewörter, die das Spiel sofort zum Einhalt bringen, sollte es einem von beiden zu weit gehen.“
So ein Safeword, zum Beispiel „Time-out“, ist ungemein wichtig und sollte unmissverständlich sein, denn Sie sollen ja nur den Prickel gespielter Gefahr erleben – und nicht wirklich zu Schaden kommen. Für alle, die sich jetzt fragen, ob es nicht „abartig“ oder „pervers“ ist, mit solchen Praktiken zu experimentieren, hat Dr. Morrissey eine simple Antwort: „Es gibt einen klaren Unterschied zwischen erotischem und abartigem Sex. Bei erotischem Sex benutzen Sie eine Feder, bei abartigem Sex das ganze Huhn.“
Also, bereit für neues Terrain in Sachen Lust & Liebe? Hier kommen die sinnlichsten Anregungen …
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