Richtiger Umgang mit Emotionen
Das neue Mood-Management

Den emotionalen Schalter umlegen
Sie können beflügeln oder bremsen, beglücken oder depressiv machen und zu jeder Tages- und Nachtzeit Kopf und Körper in Alarmbereitschaft versetzen: Emotionen. Seit der Urzeit steuern sie den Menschen an Säbelzahntiger und Widersachern vorbei.
Denn Gefühle sind clevere Wegweiser – wenn man sie zu lesen weiß und richtig mit ihnen umgeht: „Angst kann vor Gefahren warnen oder sinnlos blockieren, Wut kann helfen, Hindernisse aus dem Weg zu räumen oder sich in Konflikten zu zerfleischen, und Neid motiviert unter Umständen zu mehr Leistung oder aber zu Selbsthass“, erklärt der Psychologe Michael Schmitz, Autor mehrerer Mood-Management-Ratgeber (unter anderem „Der Gefühlscoach. Mit Kopf und Bauch zu Erfolg und Lebensfreude“).
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Die eigenen Gefühle richtig deuten
Die eigenen Gefühle richtig zu deuten – damit haben allerdings immer mehr Menschen Schwierigkeiten. Denn der Stress wächst, die Informationsflut überrollt uns und irgendwann blockiert die Psyche. Jeder elfte Deutsche leidet unter „Alexithymie“, einer Art Blindheit gegenüber Gefühlen.
Aber auch wer seine Wut, Trauer oder Angst spürt, versagt oft beim Versuch, die Ursache für Emotionen richtig einzuordnen und sie als wertvollen Hinweis fürs Leben zu nutzen. Wir zeigen Ihnen sechs typische emotionale Situationen
und wie Sie souverän mit Ihnen umgehen.
Experte
Michael Schmitz, 58, ist Professor für Psychologie und Management an der Lauder Business School in Wien. Als Karriere-Coach, Krisenberater und Buchautor hilft er Menschen, konstruktiv und erfolgreich mit ihren Emotionen zu arbeiten.
Thinkstock, PR
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