Wintermüdigkeit
Das große Gähnen
Die kalte Jahreszeit schlägt sich nicht nur auf die Stimmung nieder, sie macht uns auch besonders müde. Der Grund: Kurze Tage, lange Nächte und der Mangel an Tageslicht.
Die Wissenschaft hält zahlreiche Argumente für die winterliche Müdigkeit parat: So produziert unser Gehirn im Winter vermehrt das so genannten Schlafhormon Melatonin. Die Produktion dieses Hormons wird normalerweise vom Tageslicht unterdrückt. Da das Licht im Winter aber nicht intensiv genug ist, schüttet unser Gehirn auch tagsüber mehr vom „Hormon der Nacht“ aus. Die Folge: Wir werden gar nicht erst richtig wach und fühlen uns müde und erschlagen.
Sie leiden unter Schlafstörungen? In unserer Galerie finden Sie Tipps für einen erholsamen Schlaf (6 Bilder).
Besonders wenn die Uhr auf Winterzeit umgestellt wird, kämpfen viele mit depressiven Verstimmungen und damit verbundenen Schlafstörungen. Menschen mit gesundem Schlaf stellen sich schnell darauf ein. Wer allerdings unter Schlafstörungen leidet, kann durch die Zeitumstellung noch größere Probleme bekommen. Das wirkt sich zum Beispiel in Form einer längeren Aufwachphase oder enormen Einschlafproblemen aus.
Wer unter winterlichen Schlafstörungen leidet, sollte es zunächst mit schlafhygienischen Maßnahmen versuchen und pflanzliche Arzneimittel wie Baldrian oder Passionsblumenkraut anwenden. Wem das nicht hilft, kann auf medikamentöse Einschlafhilfen umsteigen oder sich in ärztliche Behandlung begeben.
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