Trendsport Slacklinen
Walk the line

Slackliner lieben den Nervenkitzel
Von Kletterern im Nationalpark Yosemite Valley in Kalifornien erfunden, wird das Slacklinen auch bei uns immer beliebter. Wohl auch wegen der kostengünstigen Ausstattung. Alles, was man braucht, ist nämlich die Slackline, ein elastisches Band, das sich zwischen Bäumen, Stangen oder Säulen spannen lässt und aus zwei Schlauchbandelementen von zweieinhalb Zentimetern Breite besteht. Plus zwei Ratschen, die jeweils die Schlauchbandelemente miteinander verbinden.
Über die Ratschen lässt sich das Seil auch individuell spannen, um die Schwierigkeitsgrade zu variieren - je stärker die Line gespannt ist, desto leichter geht man darauf. Bei lockerer Spannung ist das Balancieren schwieriger - das Seil schwingt stärker aus.
Die Slackline kann als Low- oder Highline gespannt werden, je nachdem in welcher Höhe balanciert werden soll. Während sich Lowliner lediglich der sensomotorischen Herausforderung an den Gleichgewichtssinn stellen, geht es den Highlinern zusätzlich um den Kick. Sie überwinden Abgründe und Schluchten von mehreren hundert Metern und lieben den Nervenkitzel in luftiger Höhe.
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