Experten-Tipps: Skiken
Raus in die Natur
Der Begriff Skiken setzt sich zusammen aus "Ski" und "Bike". Zum einen, wegen der anzuwendenden Skilanglauftechnik, zum anderen aufgrund der Luftbereifung und des Bremssystems.
Skikes besitzen im Gegensatz zu Inlineskates lediglich zwei Räder. Diese sind allerdings größer und luftbereift. Das Bremssystem am Hinterrad wird durch Zurückdrücken des Unterschenkels ausgelöst und sorgt auch bei hohen Geschwindigkeiten - die sich zweifelsohne erreichen lassen - für Sicherheit.
Die rollenden Untersätze legt man mit Hilfe fester Fersen- und Ballenschale sowie eines fixierenden Klettverschlusssystems an den eigenen Schuh an. Der Vorteil dabei ist: Beim Betreten von unwegsamem Gelände lassen sie sich einfach abschnallen, sodass man bequem zu Fuß weitergehen kann.
Zur Ausrüstung gehören ebenfalls zwei Stöcke, die meist aus Karbon, Aluminium oder Fiberglas gefertigt sind und an ihren Enden eine Metallspitze haben. Diese sorgt für den nötigen Halt auf wechselndem Untergrund. Ein Handschlaufensystemerleichtert den optimalen Stockeinsatz und ein Öffnen der Hand in der Abstoßphase. Ähnlich, wie beim Nordic Walking wird die individuelle Länge der Stöcke über eine grobe Formel errechnet: Körpergröße (in Zentimetern) x 0,9. Wichtig: Insbesondere für Anfänger sind zur Komplettierung des Materials Helm, Ellbogen- und Knieschützer erforderlich.
Auf der nächsten Seite gibt's Tipps zur Technik >>
iStockphoto.com, PR, GLOBAL MMK
Dieser Artikel hat 3 Seiten. Lesen Sie auch ...
Seite 1 von 3 ›
Seite 1 von 3 ›












