Starfit
„Ich bin typische Einzelkämpferin!“
„Ehrgeizig, sensibel, selbstkritisch“
SHAPE: Frau Mockenhaupt, was ist Ihr Ziel in Peking?
Sabrina Mockenhaupt: Mein Traum wäre es, unter die ersten Zehn zu kommen. An eine Medaille klammere ich mich über die 10.000 Meter nicht. Bei meiner Lieblingsdisziplin, dem Marathon, wäre es vielleicht anders, aber wegen der schlechten Luftverhältnisse in Peking werde ich dort nicht antreten.
Was reizt Sie am Marathon?
Ich bin einfach ein Ausdauertier. Zudem liebe ich das Drumherum. So viele begeisterte Fans am Straßenrand, die dir zujubeln, das spornt dich einfach an.
Was ist bei den 10.000 Metern im Stadion anders?
Du läufst immer im Kreis, 25 Runden lang. Ich versuche, mich möglichst lang abzulenken und gar nicht auf die Anzahl der Runden zu achten. Das ist meine Art des Mentaltrainings. Fängst du erst zu zählen an, weißt du auch, dass du schlapp wirst.
Gibt es spezielle Rituale vor einem Wettkampf?
Nein. Das Wichtigste für mich ist, gut geschlafen zu haben. Und zu wissen, dass mein Freund und meine Familie im Publikum sitzen und mitfiebern.
Wie würden Sie sich in drei Worten beschreiben?
Ehrgeizig, sensibel, selbstkritisch. Ich bin die geborene Einzelkämpferin, ich treibe mich unablässig selbst an. Teamsportarten wären nichts für mich. Ich bin lieber für meine eigenen Fehler verantwortlich.
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