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"Mein Studio ist der Supermarkt"
Frau Roberts, mit "Der Krieg des Charlie Wilson" (Start: 7. Februar 2008) und "Fireflies in the Garden" (Start: 28. Februar) sind Sie wieder zurück im Kino - wie war die Babypause?
Kurz. Eigentlich habe ich sie sogar noch verkürzt, weil ich in "Fireflies" ja eine werdende Mutter spiele - das haben wir praktischerweise während meiner Schwangerschaft gedreht.
Und schon kurz nach Geburt von Henry, Ihrem dritten Kind, ist der Babyspeck wieder weg. Haben Sie dazu auch einen passenden Film gedreht, oder gibt es dafür ein Geheimrezept?
Weder noch (lacht). Es ist nur so, dass du fit sein musst, um drei Kindern hinterherzujagen. Wir ernähren uns sehr gesund, und mit der Familie gehe ich gerne an der frischen Luft spazieren.
Für den Abschied von Babypfunden reicht das aber noch nicht.
Gut, dazu musst du schon etwas mehr machen. Ich wohne ja in den Bergen in New Mexico. Da kann ich immer gut zum Hiking gehen. Und beim Großeinkauf im Supermarkt für eine fünf-köpfige Familie verbrennt man auch etliche Kalorien. Was ist mit Yoga und Pilates? Sie wirken seit einiger Zeit absolut ausgeglichen, das war nicht immer so.
Das hat damit nichts zu tun. Wenn zuhause alles in Ordnung ist, kommt das von selbst. Yoga und Pilates mache ich übrigens wirklich, aber nicht regelmäßig. Was ich wirklich konsequent betreibe, ist Stretching. Das hilft, müde Gelenke zu dehnen, und hält alles schön straff.
Ihr Mann, Danny Moder, ist ein großer Surffan. Nimmt er Sie auch mal mit aufs Brett?
Er würde es vielleicht, aber mir gefällt das Meer am besten vom Strand aus. Ich bin eher ein wasserscheuer Typ, und in Malibu, wo er am liebsten surft, ist der Ozean auch nicht superwarm. Da bräuchte man einen Neoprenanzug, und so weit geht die Liebe nicht. Ich setze mich lieber mit den Kids an den Strand und wir bauen eine Sandburg - gilt das eigentlich auch als Sport?
Eher als Entspannung. Und als erstaunlich preiswerte Freizeitbeschäftigung für eine der bestbezahlten Schauspielerinnen der Welt. Erwarten Ihre Kinder nichts Abgedrehteres?
Ich hoffe doch nicht. Ich will meine Kinder so großziehen, dass sie keine arroganten Starkids werden. Das ist mir genauso wichtig, wie selbst auf dem Teppich zu bleiben.
Und welches Programm haben Sie da für sich selbst?
Drei Kinder, die praktisch noch in den Windeln stecken. Alle Mütter, die die Windeln von drei kleinen Rackern wechseln müssen, wissen, dass da für Hochnäsigkeit nicht viel Zeit bleibt (lacht).
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