Shape-Test: Surfen
Surf-Flair am Flughafen
Interview mit der Surf-Europameisterin 2011 Sarah Czepluch
Sarah Czepluch hat 2011 die erste Europameisterschaft im „Stationary Wave Riding“, also im Surfen auf einer stehenden Welle, gewonnen. Im SHAPE-Interview verrät Sarah Czepluch, worauf es bei den ersten Versuchen auf dem Surfbrett ankommt.
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| Surferin Sarah Czepluch |
Was sollten Surfanfänger bei ihren ersten Versuchen beachten?
Zuallererst ist es wichtig, sich auf dem Brett wohlzufühlen – von daher ist ein Start in einem Becken mit einer künstlichen Welle geeignet. Denn dort sind die Wände gepolstert, die Strömung ist gleichmäßig und es gibt die Möglichkeit einer eingebauten Stange, an der man sich zu Beginn festhalten kann. Außerdem sind Tipps und Hilfestellungen von erfahrenen Surfern eine große Erleichterung.
Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?
Ein guter Gleichgewichtssinn ist wichtig beim Surfen! Außerdem braucht man jede Menge Geduld: Denn gerade zu Beginn ist es sehr mühselig, immer und immer wieder aufs Brett zu steigen und nach wenigen Augenblicken im Wasser zu liegen. Viel Training ist also erforderlich!
Kann man sich auf die ersten Surfstunden vorbereiten?
Ein Vorteil ist es, wenn man bereits Skateboard oder Snowboard fährt, denn beim Surfen führt man die gleichen Bewegungsabläufe aus. Allerdings ist das Element Wasser ein anderes, von daher heißt die Devise: Ausprobieren!
Bringt das Surfen auf einer künstlichen Welle für Einsteiger irgendeinen Vorteil?
Für Surf-Anfänger bietet das Becken eine tolle Möglichkeit, da man nicht für jede Welle erst einmal ins offene Meer hinauspaddeln muss, um dann hoffentlich im richtigen Moment die Welle zu erwischen. So kann man jede Menge Kraft sparen und vom Beckenrand aus direkt die Welle abpassen.

Welche Muskelgruppen werden beim Surfen besonders trainiert?
Ganz klar die Muskulatur der Oberschenkel, die eigentlich die größte Arbeit verrichtet. Allerdings wird der gesamte Körper in Anspruch genommen, auch die Körpermitte wird gut trainiert.
Wie lange dauert es, bis man erste Erfolge verzeichnen kann?
Um tatsächlich sicher auf dem Brett zu stehen und flüssige Bewegungsabläufe hinzubekommen, dauert es schon seine Zeit. Nach circa einem halben Jahr kann man dann allerdings schon „Surferin“ genannt werden.
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