Reise: Kanada
Lockruf der Wildnis

Kanada ist ideal für viel Bewegung
Mitten im Princess Island Park, im Schatten der glänzenden Hochhausfassaden von Calgary, bringt uns Yogalehrerin Mellissa ins Schwitzen – und das tut gut nach zehn Stunden Flug (ab 14 Euro/www.yogamandala.com). Es ist Sonntag und wimmelt nur so von Joggern und Radfahrern. Hier scheint sich fast jeder aus eigener Kraft fortzubewegen.
Die schönsten Bilder vom Kanada-Trip zeigen wir in der Galerie (18 Bilder):
Viel Bewegung – das habe auch ich mir mit meiner Freundin Sarah auf dieser Reise vorgenommen. Und dafür ist Kanada ideal: Das Angebot ist genauso riesig und großartig wie das Land, sodass wir gar nicht wissen, womit wir zuerst beginnen sollen auf unserem Weg durch die Rocky Mountains bis nach Vancouver.
Postkarte in 3D
Zunächst fahren wir durch die weiten Ebenen der Provinz Alberta, wo noch vor 130 Jahren die Blackfoot-Indianer Büffel jagten. In dem 130 Kilometer westlich gelegenen Banff National Park, dem meistbesuchten Kanadas, warten hinter jeder Kurve Bilderbuchlandschaften im XL-Format. Tiefgrüne Tannenwälder wechseln sich mit gewaltigen Gebirgsmassiven ab, die sich in smaragdgrünen Seen spiegeln.
Ein Bus bringt uns von Banff hinauf auf 2.220 Meter Höhe zu den Sunshine Meadows, wo uns Guide Shawn auf einem Wanderweg um die Gletscherseen alpine Wildblumen, Wasserfälle und den mächtigen Gipfel des Mt. Assiniboine zeigt, das Matterhorn Kanadas. Shawn redet laut und klatscht ab und zu in die Hände. „Um die Grizzlys zu vertreiben“, klärt er uns auf, „aber eigentlich lassen sich die Kolosse erst ab September hier blicken.“
Hoffentlich! Die sind besonders gefährlich und können bis zu 60 km/h schnell laufen (Bus und Wanderung um 53 Euro, www.sunshinemeadowsbanff.com).
Monica Gumm, Sarah Dwinger
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