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Reise: Kanada

Lockruf der Wildnis

Monica Gumm

Kanada - Lockruf der Wildnis

Wie in der Antarktis

Auf dem Highway 93, einer der schönsten Routen der Welt, geht’s quer durch die Rockies. Nach einem Fotostopp am Lake Louise in einem schneebedeckten Gebirgsmassiv fahren wir über den 230 Kilometer langen Icefield Parkway. Auf halber Strecke legen wir beim Columbia Icefield Center unseren nächsten Halt ein, hier beginnt der Jasper Nationalpark. Gigantisch ist der Blick auf den 3.747 Meter hohen Mount Columbia.

Mit einem bulligen Ice Explorer – Busse, die sonst nur in der Antarktis fahren – gelangen wir zum 325 Quadratkilometer großen Columbia-Eisfeld und auf die 300 Meter dicke Eisdecke. Vom höchsten Punkt, einer dreifachen kontinentalen Wasserscheide, fließt das Schmelzwasser von 17 Gletschern in den Atlantik, Pazifik und Arktischen Ozean (um 40 Euro, www.explorerockies.com).

Rodeo Drive

In Jasper haben wir Glück, ausgerechnet heute ist Rodeo. Da müssen wir natürlich hin! In der rappelvollen Eishockeyhalle liefern sich Cowboys spektakuläre Ringkämpfe mit Stieren und fangen Kälber per Lasso. Das Highlight des Abends ist das Bullriding, bei dem sich harte Jungs in Jeans auf die Rücken der Stiere werfen. Die Euphorie des Publikums steckt uns an. Auch wir jubeln den Cowboys des wilden Westens zu.

Kanutour: Schlag auf Schlag

Die nächsten drei Tage wollen wir auf einer Kanutour noch tiefer in die Natur eintauchen. Am Blue Lake heißt es erst einmal: Paddelunterricht! Unser Guide Nathalie erklärt uns, dass wir mit dem „J“-Schlag am schnellsten vorwärtskommen und mit dem Bogenschlag das Kanu drehen. Die Technik zu beherrschen ist wichtig, denn auf einem Tagestrip kann man schon mal auf 14.000 Schläge kommen. Der „J“-Schlag hat es in sich, anstatt geradeaus fahren Sarah und ich erst mal nur im Zickzackkurs.

Am nächsten Tag wird’s ernst. Wir verladen die Boote und fahren zum Athabasca River. Das Gepäck stopfen wir in wasserfeste Säcke, schließen den Proviant wasser- und bärensicher ein und vertäuen alles samt Zelten im Kanu. Sollte das Boot kentern, könnte ein Verlust des Gepäcks in der Wildnis lebensbedrohend sein. Zum Glück ist der Athabasca River hier noch eher seicht.

Es dauert, bis Sarah und ich unseren Takt finden und das Boot geradeaus lenken. Wie von selbst gleitet das Kanu übers Wasser. Zwei Tage und 80 Kilometer paddeln wir durch dunkelgrüne Tannenwälder, manövrieren durch Stromschnellen, nächtigen auf weißen Sandbänken und lauschen am Lagerfeuer Schauergeschichten von gefährlichen Bären – ein unvergessliches Erlebnis!

Monica Gumm, Sarah Dwinger

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