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"Ich lege Ben jederzeit aufs Kreuz"
In ihrem neuen Film "Juno" (Start: 20. März) spielen Sie eine Frau, die sich vergeblich ein Kind wünscht - wie schwer ist das, wenn man so glücklich mit einer Tochter ist wie Sie?
Immerhin weiß ich ja, wie es ist, wenn man sich sehnlich eine Familie wünscht. Ich hatte nur das - zugegeben recht späte - Glück, dass es bei mir problemlos geklappt hat.
... nicht nur mit der Familie, auch mit der Karriere ...
Was zwei Gründe hat: Zum einen ist mein Mann Ben Affleck ein extrem rücksichtsvoller Partner, zum anderen muss man - wenn man beides will - auch physisch und psychisch vorbereitet sein.
Und wie sieht Ihre Vorbereitung aus?
Wir achten auf vitaminreiche Ernährung, kochen organisch, trinken viel - und ein rigoroses Exercise-Programm gehört dazu.
Rigoros? Machen Sie mehr als andere?
Nun, für meinen letzten Film "Operation: Kingdom" musste ich lernen, in Militärkleidung und Hitze zu bestehen. Also war ich viel wandern, mit Marschgepäck auf dem Rücken - oftmals in Form meiner Tochter Violet Anne (lacht). Wenn du mit ihr auf dem Rücken durch die kalifornischen Berge wanderst, schreckt dich nichts mehr.
Sie könnten ja auch ins Gym gehen ...
Mag ich aber nicht so. Ich bin mehr der Outdoor-Typ: Radeln, Wandern, Schwim-men. Ins Studio gehe ich nur ab und zu mal für einen Yoga- oder Pilates-Kurs.
Fürchten Sie nicht um Ihre Kampfsportkenntnisse aus "Alias"-Zeiten?
Ach, ich lege meinen Mann noch immer auf die Matte, wenn's drauf ankommt. Sie haben auch mit Surfen begonnen?
Na ja, wir waren mit Matt Damon und seiner Frau im Urlaub und haben uns ein paar Bretter geliehen. Der Sport liegt mir, und um mal ein bisschen anzugeben: Ich war die Erste, die auf dem Brett stehen konnte und Richtung Strand gesurft ist - noch vor den Jungs.
Gibt's auch Tage, wo Sie keine Lust auf Sport haben?
Oh, die gibt es zuhauf. Manchmal beiße ich die Zähne zusammen und zwinge mich zum Workout, und manchmal gehe ich einfach mit meiner Tochter spazieren. Dann wird der Spaziergang aber auch schnell zum Power-Walking, weil mein Schuldgefühl mich einholt.
Sie könnten ja auch Sofasport betreiben wie Ihr Mann, der Baseballfan ist ...
Sie meinen Baseball vorm Fernseher? Sie werden lachen, das mache ich inzwischen. Früher war mir Baseball schnurzegal, heute kenne ich sogar die Ersatzspieler seiner geliebten Boston Red Sox. Und ich ertappe mich, den Fernseher genau dann einzuschalten, wenn das Spiel beginnt. Selbst meine Tochter sitzt mit einer Red-Sox-Kappe vor dem Bildschirm.
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