Bewegung fürs Gehirn
Zügiges Gehen senkt Demenzrisiko
Gehirnjogging trainiert die grauen Zellen, so viel wissen wir aus früheren Studien. Aber auch körperliche Aktivität bringt das Gehirn in Schwung und kann das Risiko auf Demenz um bis zu 40 Prozent senken. Zu diesem Ergebnis kamen amerikanische Forscher in einer Langzeitstudie.
Über einen Zeitraum von einer Woche ließen die Wissenschaftler um Kirk Erickson von der Universität in Pittsburgh 299 Probanden dokumentieren, wie viele Kilometer sie in dieser Zeit abgelaufen waren. Neun Jahre später untersuchten die Forscher per Gehirn-Scans das Hirnvolumen der Testpersonen.
Das Ergebnis: Bei den Testläufern, die mehr als 15 Kilometer pro Woche zurückgelegt hatten, war das Volumen an grauen Zellen deutlich größer als bei den bewegungsfauleren Mitstreitern. Legten die Probanden über 15 Kilometer in der Woche zurück, wirkte sich das allerdings nicht weiter auf das Hirnvolumen aus.
Weitere vier Jahre später testeten die Forscher, ob die Testpersonen Anzeichen von Gedächtnisstörungen oder Demenz aufwiesen. Dies war bei 40 Prozent der Fall. Eifrige Läufer waren deutlich weniger betroffen als Sportmuffel. Besonders fleißige Spaziergänger konnten das Risiko sogar um gut die Hälfte reduzieren. Auch wenn eine regelmäßige Runde um den Block vielleicht nicht schlauer macht, fürs Alter zahlt sich dass Vorlaufen alle Mal aus.
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