Reise: Irland
Abschlag zwischen Wind und Wellen
Irische Regenpoesie
„Soft Day“ nennen die Einheimischen jene Tage, an denen sich ein Schleier aus Nieselregen über die Landschaft legt.
Ich als Nordlicht würde es als „Schietwetter“ bezeichnen, aber die Iren haben poetische Worte für Regen kreiert, weil er zu ihrem Alltag gehört. Schließlich ist das Land nicht umsonst so grün.
Durch die Feuchtigkeit explodiert die Natur, die Landschaft leuchtet in Grünschattierungen, die ich aus Deutschland gar nicht kenne. Vorbei an Ortschaften mit unaussprechlichen Namen lege ich in meinem Mietwagen die letzten Kilometer nach Limerick zurück, das Zentrum des irischen Westens.
Lassen Sie sich entführen - beeindruckende Impressionen von der grünen Insel finden Sie in der Galerie (23 Bilder)!
Abends im „Dolan’s Pub“ höre ich bei meinem ersten Guiness dem Irish Folk zu, bekomme eine Ahnung, wie die Buchstabenkolonnen des Gälischen gesprochen klingen, und finde sofort Kontakt zu den Einheimischen, die zum Glück alle englisch reden.
Lioba Schneider, PR
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