Reise: Irland
Abschlag zwischen Wind und Wellen
Bei Bono im Bett
Die beiden letzten Tage habe ich für Dublin reserviert. Die 600.000 Einwohner zählende Stadt hat sich in den letzten Jahren mächtig herausgeputzt.
Die breite O’Connell Street ist die Hauptarterie, zu jeder Tageszeit schieben sich Menschenmassen über die von Kaufhäusern, Restaurants und Kinos gesäumte Meile.
Doch meist muss man nur um die Ecke gehen, um zu einer der vielen Grünoasen zu kommen, etwa dem ehemaligen Hinrichtungsplatz St. Stephen’s Green, wo heute keine Köpfe mehr rollen, sondern Schwäne gemächlich ihre Bahnen über den See ziehen.
Im legendären Literatentreff „Bewley’s Oriental Café“ stärke ich mich bei „Tea & Scones“, Tee und kleinen Bisquits mit Rahm. Um mich herum: das Shoppingzentrum der Hauptstadt. Die Grafton Street mit ihren Nebenstraßen ist voll mit kleinen Boutiquen. „
Avoca“ ist mein Lieblingsladen, ein kunterbunter Mix ausgefallener Dinge von Küchenutensilien bis hin zu Traumkleidern und Delikatessen. Überall in der Stadt sind „Butlers“-Chocolaterien zu finden, deren Trinkschokolade süchtig macht. Gut, dass mein Hotel „The Clarence“ – Besitzer ist Bono von U2! – direkt im Szeneviertel Temple Bar liegt.
So brauche ich nur wenige Schritte gehen, um mir die Kalorien abzutanzen. Clubs und Bars reihen sich in den engen Gassen aneinander, auf den Straßen spielen Livemusiker, wahrscheinlich Weltstars von morgen, denn auch U2 haben hier begonnen.
Als ich gegen 3 Uhr aus dem „Alchemy Club“ komme, hat mal wieder sanfter Regen eingesetzt. Kein „Schietwetter“, sondern herrlich erfrischend!
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Lioba Schneider, PR
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