Toptrend: Mobile Yoga
Asanas auf Rollen
„Yoga und Inlineskaten sind sich sehr ähnlich“, lautet die verblüffende These von US-Skate-Lehrerin Kristine Fondran, auf deren Grundlage sie „Mobile Yoga“ entwickelte.
„Auf den Rollen brauche ich volle Konzentration. Gleichzeitig hat das gleichmäßige Dahingleiten eine meditative Wirkung. Warum also nicht beide Sportarten verbinden?“
Die 42-Jährige testete zunächst einige Yoga-Posen wie den „Krieger“ auf Skates im Stehen und fahrend aus – eine Herausforderung fürs Balance- und Koordinationsgefühl.
Guter Flow: Hudora RX-23 |
Daraus entwickelte Fondran ein komplettes, 55-minütiges Konzept mit ganzheitlichem Effekt für Körper und Geist. „Erst stimmen wir uns fünf Minuten im Sitzen ohne Schuhe ein, um die Aufmerksamkeit nach innen zu richten“, erklärt die Trainerin aus Cleveland, USA.
„Nach einem zehnminütigen Stretching aller Muskeln steigen wir in die Skates.“ Im Stand wird dann zunächst fünf Minuten lang die korrekte tiefe Atmung geübt, dann kommt der Puls beim 15-minütigen normalen Fahren auf Touren.
„Dabei ist es wichtig, sich bei jedem Atemzug abzustoßen, um in einen flowartigen Zustand zu gelangen“, betont die Expertin.
Ideale Passform: K2 Alexis |
Anschließend geht es zu den – für die Skate-Praxis leicht abgewandelten – Asanas, die je nach Fahrkönnen mit mehr oder weniger Tempo ausgeführt werden.
„Anfänger sollten Mobile Yoga nur im Stand, am besten mit Möglichkeit zum Festhalten, ausführen“, rät Fondran. Ein viertelstündiges Cooldown schließt das Workout ab.
Powerslide: Phuzion 8 Open Air |
Toll: Eine kostenlose Trainings-Anleitung für den MP3-Player können Sie sich - bislang leider nur auf Englisch - downloaden unter mobileyoga workout.com.
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