Neid ist Willkommen!
Manchmal ist man einfach neidisch. Auf die Leute, die sich immer super fühlen. Denen alles in den Schoß fällt. Obwohl sie zickig sind, stur und arrogant - aber Moment! Das, was Sie gerade denken, ist eine ziemlich fatale Kombination. Es ist Bewunderung gemixt mit einem ganz, ganz schwachen Trost: "Die haben alles, was man will, aber Gott sei Dank bin ich nicht so wie die!" Paradox, nicht wahr? Das werden wir ändern: Denn diese Bewunderung steht ab sofort Ihnen zu. Und "nicht zu beneiden" sind künftig die anderen! Das einzige Problem ist: Neid muss man ertragen können. Darum üben wir es jetzt.
Training für Erfolgreiche
Der Vorteil ist: Neid wird selten offen geäußert. Sie ahnen oder vermuten ihn meist nur oder Sie spüren negative Emotionen. Überlegen Sie, welches Gefühl der Neid anderer, offenkundig oder subtil, bisher in Ihnen auslöst. Sie werden unsicher, Sie haben das Gefühl, Sie müssten sich rechtfertigen. Sie ziehen sich in eine defensive Position zurück, womöglich verschränken Sie unwillkürlich die Arme oder schließen die Augen. Machen Sie sich jetzt klar: Sie bekommen in diesem Moment zuallererst ein Kompliment. Dafür, dass Sie tun, was andere nicht können, wollen oder wagen. Neider sagen im Grunde: "Gut gemacht." Und wie würden Sie auf dieses Kompliment reagieren? Erfreut, ruhig, geschmeichelt, schüchtern abwehrend? Suchen Sie nun die Position, in der Sie das Lob gelassen akzeptieren können, denn genau das ist die Körperhaltung, die Sie im Umgang mit Neidern am besten einnehmen. Lehnen Sie sich zurück, lächeln Sie entspannt (aber nicht überheblich), öffnen Sie die Arme, fast, als bekämen Sie mit dem Kompliment ein Geschenk. Die Geste zeigt, dass Sie nichts zu fürchten haben - und strahlt so auch Sicherheit auf Sie selbst aus.
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