Experten-Tipps
Fit für zwei
Mit funktionellem Krafttraining kann man diesen Entwicklungen gezielt entgegenwirken.
Grundsätzlich sollten dabei keine Übungen durchgeführt werden, die den Blutdruck stark erhöhen. Vielmehr sollten Inhalte mit eher geringer Belastungsstruktur, dafür aber mit höheren Wiederholungszahlen im Fokus stehen. Bestimmte Positionen, wie zum Beispiel die tiefe Hockstellung oder das lange Verharren in Rückenlage sind eher ungünstig. Es sollte auf eine gleichmäßige Atmung (keine Pressatmung) geachtet werden.
Um den möglichen Rückenschmerzen vorzubeugen, die durch die Zunahme des Körpergewichts bzw. das spätere Tragen des Babys entstehen können, ist die Kräftigung des Rückens besonders wichtig. Zudem sollten zur Geburtsvorbereitung Bauch und Beckenboden gekräftigt werden, um eine schnellere Erholung nach der Entbindung zu gewährleisten.
Optimalerweise sollte man bereits vor der Schwangerschaft sportlich aktiv gewesen sein. Dann können die geeigneten Übungen mit leicht reduzierter Intensität fortgesetzt werden. Sporteinsteiger müssen sehr darauf achten, dass sie richtig trainieren und sich nicht verausgaben.
Ebenso sollte im fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft das Trainingspensum etwas zurückgeschraubt werden. Kontraindikationen für Sport sind: Unwohlsein, Schwindel, Schmerzen, Blutungen, Krankheit, etc.
Hören Sie dabei auf ihren Körper - das Wohlbefinden steht im Vordergrund!
Immanuel Schmötzer ist der Autor dieses Artikels. Er ist Personal Trainer bei siga-sports und steht uns als Fitness-Experte zur Verfügung.
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