Dr. Rosa Aspalters Blog
Leserin Anna bittet um Hilfe

Unsere Ernährungsexpertin steht Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung. Anna hat dieses Angebot genutzt und Dr. Rosa Aspalter um Hilfe gebeten:
Hallo Frau Dr. Aspalter,
ich würde gerne Gewicht verlieren. Neulich hab ich gelesen, das Nachtschattengewächse wie Tomaten, Paprika, Melanzani und weitere eher ungesund sind – auch auf unser Gewicht gesehen, weil sich dadurch Schadstoffe ablagern!
Ist das richtig? Und wenn ja, wie oft ist es ratsam Nachtschattengewächse überhaupt zu konsumieren? Was genau fällt alles unter die Rubrik „Nachtschattengewächse“?
Danke!
Mit freundlichem Gruß,
Anna
Unsere Ernährungsexpertin geht Annas Problem auf den Grund:

Liebe Anna,
mit „Schadstoffen“ ist wohl das Solanin gemeint. Das ist in den grünen Stellen von unreifen Tomaten oder Kartoffeln, die aber kaum gegessen werden. Die reifen Gemüsesorten haben viele pflanzliche Inhaltsstoffe, die wertvoll für uns sind. Und es ist oft nicht die Einzelsubstanz, die entscheidet, sondern die Vielfalt.
Wie eine bekannte Ernährungswissenschaftlerin einmal so schön sagte: „Wir brauchen nicht die einzelnen Substanzen aus der Paprika, wir brauchen die ganze Paprika.“ Daher rührt auch die Empfehlung, möglichst verschiedene Gemüsesorten zu essen.
Und mit dem Körpergewicht das Ganze meines Wissens nach überhaupt nicht zu tun.
Für die Entstehung des Namens gibt es mehreer Theorien. Der Name könnte auf den „nächtlichen Schatten“ die dunklen Beeren des Schwarzen Nachtschattens zurückzuführen sein, andererseits ist auch die medizinische Wirkung der Pflanzen eine mögliche Herleitung, aber auch die Symptome wie nächtlicher Kopfschmerz, Deliriuium und Halunzinationen, den manche Substanzen dieser artenreichen Familie hervorrufen können.
Beste Grüße,
Dr. Rosa Aspalter
Haben Sie Fragen an Dr. Rosa Aspalter? Dann mailen Sie an: online@shape.de Sie wollen abnehmen und brauchen Hilfe? Hier unser Partner KiloCoach: kilocoach.shape.de/
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