Genetische Fettverteilung
Gene für Apfel-Po entschlüsselt
Ob knackiger Apfel-Hintern oder ausladender Birnen-Po - wie sich die Fettpölsterchen am Körper verteilen, ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern kann auch auf Gesundheitsrisiken hindeuten, so viel wissen wir bereits aus früheren Studien.
So weisen Menschen, bei denen sich die „love handles“ im Bauchbereich ansetzen (Apfeltypen), ein größeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes vom Typ 2 auf. Sind die Fettpölsterchen eher an Oberschenkeln und Po (Birnentypen) verteilt, besteht dagegen keine Gefahr.
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In einer aktuellen Studie konnten britische Forscher nun beweisen, dass das Verhältnis zwischen Taillen- und Hüftumfang ein Schlüsselindikator für das erhöhte Risiko auf Diabetes- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. Die entschlüsselten Gene weisen auf Prozesse hin, die entscheiden, an welchen Körperstellen Fett gespeichert wird.
Gleichzeitig fanden die Forscher heraus, dass es – anders als beim BMI – deutliche Geschlechtsunterschiede gibt. So hatten ein Großteil der 13 Gene einen stärkeren Einfluss bei Frauen als bei Männern.
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