Applaus: 18 Kilo weggeboxt
Vom Moppel zur Traumfigur
Der Speck muss weg
„Meinen Babyspeck bin ich zwar nie losgeworden, aber richtig dick war ich auch nicht“, erzählt Christine. Erst als sie 2005 ihren Freund kennenlernte und die beiden in eine gemeinsame Wohnung zogen, ging die Waage nach oben.
„Ich kochte jeden Abend üppig. Nach dem Motto ,Je sahniger, desto besser‘ gab es Gerichte mit viel Käse und Rahm. Außerdem trank ich literweise Limonade.“ Sport? Fehlanzeige! Fast jeden Abend verbrachte das Paar auf dem Sofa. Die Quittung ließ nicht lange auf sich warten.
„Anfangs verdrängte ich die Extrakilos noch. Ich redete mir sogar ein, dass die Hosen beim Waschen eingegangen sind. Aber als Größe 42 zu spannen begann und ich bereits beim Treppensteigen Schweißausbrüche bekam, wusste ich, dass sich etwas ändern musste“, so die 22-Jährige. Vor allem ihre Beziehung machte Christine für die Pfunde verantwortlich: „Ich war unglücklich, gelangweilt und hatte es satt, das Heimchen am Herd zu sein. Ich wollte wieder unter Leute, aktiv werden!“
Nach eineinhalb Jahren trennte sie sich von ihrem Freund. Die Münchnerin meldete sich in einem Fitness-Studio an und trainierte von nun an drei Mal pro Woche je 90 Minuten. „Meine Lieblingsstunde waren die Box-Exercises. Da konnte ich mich so richtig auspowern und meinen Frust über die Pfunde rauslassen.“
Patrick Meroth, Privat
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