Tee-Lexikon
M wie Matetee

Matetee
Vor 1.000 Jahren übergab ein Gott einer Legende nach den Guarani-Indianern die Pflanze Mate plus ein kompliziertes Rezept zur Aufbereitung der Blätter. Seitdem können die Südamerikaner ihre Finger nicht mehr von Matetee lassen. Besonders beliebt ist er in Brasilien, Argentinien, Paraguay oder Uruguay und wird dort zu jeder Tageszeit getrunken.
Das Getränk wird traditionell aus dem Endteil (Stielende) eines ausgehöhlten Flaschenkürbis getrunken. Dazu benutzt man in der Regel eine Bombilla, einen Trinkhalm aus Metall, der am unteren Ende ein Sieb hat.
Wirkung: Südamerikanische Feldarbeiter trinken den Tee gegen Erschöpfung und Hitze. Mate gilt als Heilkraut und hilft gegen das Hungergefühl sowie geistige und körperliche Erschöpfung. Der Sage nach, konnten die Indios tagelang unterwegs sein, indem sie sich nur von Mate ernährten. Neben den Vitaminen A, B1, B2 und C enthält der Tee auch ein ätherisches Öl.
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