Lebensmittel der Woche
Aprikose

Im Gegensatz zu Pfirsich und Nektarine kann man sie in der Regel essen, ohne sich dabei von oben bis unten zu bekleckern: Einfach die kleine Frucht teilen, Kern herausnehmen und herzhaft hineinbeißen. Geht ohne Sauerei und Serviette. Ideal ist auch die Größe dieser Frucht. Eine Aprikose zwischendurch geht immer, mit drei oder vier lässt sich dem kleinen Hunger problemlos beikommen. Die kleinen runden Früchte sind nämlich so reich an Ballaststoffen, dass sie ganz ordentlich sättigen. Positiver Nebeneffekt: Sie regen zudem die Verdauung an.
Auch sonst hat die Aprikose ausschließlich gute Eigenschaften. Sie enthält mehr Betacarotin, als irgendein anderes Obst und ist reich an Kalium, Magnesium, Folsäure und B-Vitaminen. Das bedeutet für den Körper, dass der Wasserhaushalt reguliert wird, Stress und sonstige Faltenmacher abgedämpft, die Nerven gestärkt, die Blutproduktion und die Zellteilung angeregt und die Muskeln gut versorgt werden. Und das alles bei nur 43 Kilokalorien auf bloß 100 Gramm.
Die ganzen guten Eigenschaften behält sie auch noch, wenn sie getrocknet wird. Zwar steigt damit die Kaloriendichte ein wenig, aber allzu viele von den getrockneten Vitaminbomben kann eh keiner essen. Sie machen nämlich fast genauso satt, wie die frischen Früchte. In China, wo das Multitalent ursprünglich herkommt, gilt die Aprikose übrigens als Aphrodisiakum. Ob sie als solches wirkt oder nicht kann jeder selbst ausprobieren. Wenn es geklappt hat, unbedingt weiter Aprikosen essen. Für Schwangere gibt es kaum etwas Besseres.
Nährwerte pro 100 Gramm:
85,3 Prozent Wasser
8,5 Prozent Kohlenhydrate
0,9 Prozent Proteine
183 Kilojoule
43 Kilokalorien
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