Plätzchenbacken
Ungesunde Plätzchen-Zutaten

Alle Jahre wieder fiebern wir der Weihnachtszeit und neuen Plätzchenrezepten entgegen. Doch so viel Spaß die Weihnachtsbäckerei auch macht, bei der Auswahl ist Vorsicht geboten, warnt „Öko-Test“.
Das Verbrauchermagazin wollte es wissen und hat unterschiedliche Backzutaten wie Haselnüsse, Vanillezucker, Zimt, Kuvertüre und Cranberrys in Sachen problematische Inhaltsstoffe unter die Lupe genommen.
In der Galerie erfahren Sie, welche Weihnachtsleckereien wahre Kalorienfallen sind (10 Bilder):
Das Ergebnis: Besonders Zimt und Haselnüsse haben es zum Teil ganz schön in sich. Zartbitterschokolade und Cranberrys können dagegen guten Gewissens verarbeitet werden.
Gefährliche Plätzchen-Zutaten
In einigen Nusspackungen entdeckten die Tester Enterobakterien, die bei empfindlichen Naschkatzen zu Magen-Darm-Beschwerden führen können. Erhitzt man die Nüsse allerdings im Backofen, werden die Keime zerstört. In zwei Packungen wurden größere Mengen des krebserregenden Schimmelpilzgifts Aflatoxin gefunden.
Ausgerechnet in Zimt – der in den meisten Weihanchtsrezepten vorkommt – steckt von Natur aus giftiges Cumarin. In größeren Dosen kann dieser Stoff der Leber schaden. Darum empfiehlt „Öko-Test“ Ceylon-Zimt. Dieser enthält weniger Cumarin.
Kuvertüre und Cranberrys
Auch so manche Vanillezucker-Packung konnte „Öko-Test“ nicht überzeugen. Der Grund: Einige Produkte enthielten laut der Laborergebnisse eindeutig zu wenig Eigenaroma der Vanilleschote.
Mit größtenteils „gut“ oder „sehr gut“ wurden die meisten Zartbitterkuvertüren bewertet. Allerdings enthielten vier Kuvertüren den Emulgatoren E 476, der im Tierversuch in hohen Dosen zu Leber- und Nierenvergrößerungen geführt hat. Einigen Produkten wurde zudem Aroma zugesetzt.
Vorbildlich schnitt dagegen die aktuelle Trend-Zutat Cranberrys ab. In den untersuchten Früchtchen lauerten weder Pestizide und Schimmelpilzgifte, noch Allergene oder Keime.
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