Fettsucht-Studie
Chips sollen süchtig machen

Insgeheim haben wir es schon immer geahnt, dass Chips und andere fettige Nahrungsmittel süchtig machen. Forscher der University of California in Irvine bestätigen nun diesen vagen Verdacht und haben im US-Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (Juli 2011) ihre Studie über eine körpereigene, suchtfördernde Droge veröffentlicht.
Wirksame Tipps gegen Heißhunger gibt es in der Galerie (25 Bilder).
Bei Versuchen mit Ratten haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass die Darmzellen so genannte Endocannabinoide produzieren, welche die Lust auf fettiges Essen aktiv fördern. Beim Genuss von fettigen Lebensmitteln – wie eben Chips – wird die Produktion dieser Stoffe angekurbelt. Das Kuriose daran: Endocannabinoide besitzen ähnlich berauschende Wirkstoffe wie eine Hanfpflanze. Proteine und Zucker dagegen lösen diese Wirkung nicht aus.
Heißhunger bekämpfen
Das eigentliche Problem ist aber, dass durch diese körpereigene Droge im Darm vermehrt Verdauungssäfte produziert werden, die wiederum das Hungergefühl fördern. Dabei muss das fettreiche Nahrungsmittel nicht unbedingt gegessen werden. Schon der alleinige Fett-Geschmack löst die vermehrte Produktion der Endocannabinoide aus.
Durch diese Erkenntnisse sehen die Forscher eine Möglichkeit, irgendwann ein Mittel gegen Heißhungerattacken auf Fettiges zu finden und somit auch krankhafte Fettsucht behandeln zu können. Bis es allerdings soweit ist, müssen die Wissenschaftler noch fleißig weiterforschen. Damit Sie bis dahin der Verlockung durch Fettiges widerstehen können, verraten wir Ihnen die besten Tipps gegen Heißhungerattacken.
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