Fettarme Frischmilch im Test
Die richtige Milch macht’s

Milch ist nicht gleich Milch! Es gibt sie als H-Milch, Frischmilch, fettarm oder als Vollmilch. Stiftung Warentest hat sich im April 2011 der fettarmen Frischmilch angenommen und 24 Produkte auf Geschmack und Inhaltstoffe getestet. Das Ergebnis war erfreulich.
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Testsieger mit der Note „Sehr gut“ wurden die fettarme Frischmilch von Hansano und Landliebe. Mit der Note „Gut“ wurden die Produkte von Berchtesgadener, Rewe, Alnatura und Netto bewertet. Eine Enttäuschung war allerdings ausgerechnet eine Biomilch. Das Erzeugnis von Denree schmeckte laut den Testern alt, unrein und sogar ein wenig nach Pappe. Damit erhält diese Milch nur knapp ein „Befriedigend“ und ist der große Verlierer des Tests.
Der kleine aber feine Unterschied
Bei fettarmer Frischmilch gibt es Unterschiede zwischen der traditionell hergestellten und der länger haltbaren, der so genannten ESL-Milch. Auch die wurde genauer unter die Lupe genommen und schnitt hauptsächlich mit „Sehr gut“ und „Gut“ ab. Die ESL-Milch von Tuffi, Edeka, Lidl oder Bärenmarke ist somit immer eine unbedenkliche Wahl.
Eine Enttäuschung gibt es aber auch bei der ESL-Milch. Milfina von Aldi Süd erhielt nur ein „Befriedigend“, da sie scheinbar so stark erhitzt wurde, dass es sich eigentlich nicht mehr um eine Frischmilch, sondern um H-Milch handelt.
Die Herstellung
H-Milch, ESL-Milch und Frischmilch: Bei der Herstellung gibt es einen großen Unterschied. Traditionell hergestellte Milch wird beim Pasteurisieren kurzzeitig auf 75 Grad erhitzt. Bei der ESL-Milch – etwa zwei Wochen länger haltbar – können es bis zu 130 Grad sein. Eine H-Milch wird im Gegensatz dazu noch stärker und insbesondere länger erhitzt. Für welche Milch Sie sich entscheiden, ist also ganz alleine eine Geschmacksfrage.
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