Lebkuchen im Test
Teuer ist nicht immer gut

Ob in Herz-, Brezel- oder Sternform, gefüllt oder ungefüllt – Lebkuchen gehören mindestens genauso zur Weihnachtszeit wie Plätzchen und Stollen. Doch welche Sorten gehören auf den Plätzchenteller? Und in welchen steckt zu viel Acrylamid?
Die Stiftung Warentest wollte es genau wissen und hat 21 Sorten mit und ohne Oblaten unter die Lupe genommen. Die Lebkuchen-Tester bewerteten neben dem Acrylamid-Gehalt unter anderem auch Geschmack, Qualität und Verpackung der Produkte.
Welche Weihnachtsnascherei hat wie viele Kalorien? Unsere Galerie verrät, bei was sie lieber nicht zwei Mal zugreifen sollten (10 Bilder).
Das Ergebnis: 13 der getesteten Produkte schnitten mit „gut“ ab, sechs mit „befriedigend“ und nur zwei mit „ausreichend“. Und der Test zeigt mal wieder, dass teure Leckereien nicht zwangsläufig besser sein müssen. So schnitt ein Großteil der Discounter-Produkte mit „gut“ ab und ließ so manches Markenprodukt hinter sich.
Die gute Nachricht: Bei allen Produkten lag der Acrylamid-Gehalt unter dem Signalwert von 1.000 Mikrogramm pro Kilogramm. Acrylamid kann beim Frittieren, Backen oder Braten stärkehaltiger Produkte entstehen. Internationale Expertengremien haben die Substanz als „wahrscheinlich Krebs erzeugend für den Menschen“ eingestuft.
Wer auch bei frischen Lebkuchen vom Bäcker oder aus eigener Herstellung eine hohe Acrylamid-Belastung vermeiden will, sollte diese nicht sofort verzehren, sondern lieber zwei Wochen warten bis sich die Substanz abgebaut hat.
Nach Ansicht der Testexperten sei der hohe Kaloriengehalt der Weihnachtsleckereien viel bedenklicher. Kein Wunder, denn Schokoladenlebkuchen sind mit gut 380 Kilokalorien pro 100 Gramm wahre Kalorienbomben.
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