Tipps für Lebensmittelallergiker
Genuss trotz Allergie
Entstehung einer Lebensmittelallergie
Ein romantisches Date mit der neuen Flamme, ein leckerer Brunch mit den Freundinnen oder die erste Einladung von den Schwiegereltern – das macht das Leben erst richtig schmackhaft. Schade nur, wenn man wegen einer Allergie auf einen Großteil der Leckereien verzichten muss und gezwungen ist, die Extrawurst zu spielen.
Die 14 Zutaten, die in Europa am häufigsten Lebensmittelallergien auslösen, sehen Sie in der Galerie (14 Bilder).
Letzten Sommer haben Sie noch genüsslich Erdbeeren verspeist und jetzt juckt es auf einmal? Wer an einer Allergie leidet, der reagiert plötzlich, ohne vorher Beschwerden gehabt zu haben, überempfindlich auf bestimmte Stoffe. Das Immunsystem bildet bei dem Kontakt mit der reaktionsauslösenden Substanz, dem Allergen, Antikörper – hier entsteht noch keine Reaktion.
Erst beim zweiten Kontakt reagiert die körpereigene Abwehr mit den vorhandenen Antikörpern. Das Hormon Histamin löst dabei die entzündlichen Symptome aus und unterhält die Entzündung anschließend. Bei Nahrungsmittelallergien ist das Allergen ein Protein.
Atemnot, Ausschläge, Schwellungen und Übelkeit sind die häufigsten Folgen einer allergischen Reaktion, gegen die es bisher noch kein Heilmittel gibt. Für Allergiker, die schon wissen, auf welche Nahrungsmittel sie reagieren, gibt es nur eine Therapie: das Meiden der Lebensmittel.
Gegen welche Lebensmittel man allergisch ist, lässt sich laut dem Allergologen Stephan Bischoff oftmals nur durch Bluttests oder Such-Diäten feststellen. Bei einer Such-Diät verzichtet man für etwa zwei Wochen auf die verdächtigen Lebensmittel. Treten in der Zeit keine Reaktionen mehr auf, beginnt man langsam, die Nahrungsmittel in kleinen Mengen wieder zu sich zu nehmen.
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