Studie zur gesunden Ernährung
Salat so fettig wie ein Burger?

Wenn die Zeit fehlt, um etwas zu kochen, greift man schon mal zu einem Fertig-Salat aus dem Supermarkt. Das Gewissen bedankt sich dafür, dass wir uns nicht für einen fettigen Snack entschieden haben und hüpft vor Freude, wenn auch noch Gurke, Paprika oder Tomate dem Salat zusätzliche Vitamine und Ballaststoffe verleihen. Etwas Gesundes für Zwischendurch – denken wir.
Von wegen! Eine Studie der britischen Verbraucherzentrale „Consumer Watchdog“ hat jetzt herausgefunden, dass ein abgepackter Salat aus dem Supermarkt genauso viel Fett und Kalorien enthalten kann wie entweder ein Burger oder eine Portion Pommes. Dafür wurden verschieden Salate aus Supermarktketten in Großbritannien getestet. Unter die Lupe kamen vor allem die Dressings.
Unauffällige Kalorienbomben
Und genau die fallen ins Gewicht: Die Salatsoßen enthalten meist viel Mayonnaise und Öle, die für den hohen Fett- und Kalorienanteil verantwortlich sind und somit für das schockierende Ergebnis dieser Studie.
Der Griff zu den Salaten ins Kühlregal ruiniert also nicht die Figur, vorausgesetzt man wirft einen genaueren Blick auf die Nährwert-Tabelle des Dressings. Denn eine Balsamico-Soße beispielsweise ist garantiert kalorienärmer als die Jogurt-Variante. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, der macht sich das Dressing einfach selbst. Nur dann weiß man, was genau drin steckt.
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