ABNEHMEN MIT FETTREICHEM FRÜHSTÜCK
Fettiges Frühstück ist nicht ungesund
Englisches Frühstück
Die Engländer haben es schon immer gewusst: Ein perfektes Frühstück besteht aus Schinken, Eiern und Speck. Bislang glaubten viele, solch fettreiche Kost am Morgen liegt schwer im Magen und beschert uns ungeliebte Fettpölsterchen. Doch Wissenschaftler der University of Alabama in Birmingham fanden nun heraus: Ein schweres Frühstück kann beim Abnehmen helfen!
Zumindest stellten das die englischen Forscher an Mäusen fest. Die Labornager wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine bekam morgens ein fettreiches Frühstück und abends kohlenhydratreiche Nahrung. Die zweite Gruppe aß morgens fettarm und bekam später ein fettiges Abendessen serviert.
Schon nach einigen Wochen zeigte sich: Mäuse, die ein „English Breakfast“ bekamen, waren gesund und hatten einen normalen Stoffwechsel. Mäuse, denen morgens ein Haferflocken- und abends ein Steak-Menü vorgesetzt wurde, hatten deutlich an Gewicht zugenommen.
Fettverbrennung ankurbeln
Denn mit einem fetthaltigen Frühstück scheint sich der Körper den ganzen Tag auf Fettverbrennung einzustellen. Fettarme Nahrung macht den Stoffwechsel hingegen unflexibel. Wenn es zum Frühstück nur Vollkornbrötchen und Haferflocken gibt, kann der Körper nicht umschalten, wenn er mittags oder abends fettiges Essen verdauen muss.
Falls die Wissenschaftler aus Birmingham herausfinden, dass man ihre Studienergebnisse auf den Menschen übertragen kann, wäre an dem Sprichwort etwas Wahres dran: „Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler.“
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