Kleiner Teeguide
Es gibt vier Hauptsorten
• Schwarzer (= fermentierter*) Tee. Die wichtigsten Sorten beziehungsweise Anbaugebiete sind Assam, Ceylon und Darjeeling.
*Fermentation von Tee bedeutet, dass die Teeblätter in einer feuchten Umgebung einen Oxidationsprozess durchlaufen. Die Blätter werden gerollt, wobei Pflanzenzellen teilweise zerstört werden, was letztendlich zu der dunklen Farbe des Schwarzen Tees führt. Der Vorgang dauert etwa drei Stunden.
• Grüner (= unfermentierter) Tee. Die meistverbreitete Sorte in China und Japan.
• Weißer Tee ist eine kostbare Spezialität unter den chinesischen Tees. Den Namen erhielt er durch die weißen Härchen auf seinen Knospen.
• Gelber Tee ist eine besonders wertvolle Rarität.
Tee wird in vier Qualitäten (Gradierungen) eingeteilt
• Pekoe = Blatt-Tee
• Broken Pekoe = "gebrochenes", also zerkleinertes Blatt. Er ist ergiebiger als Blatt-Tees.
• Fannings = die zweitkleinste Sortierung. Fannings werden vor allem bei Teebeuteln verwendet.
• Dust = "Staub". Bei der Blattsortierung ist Dust die kleinste und letzte Aussiebung an Teeteilchen. Er ist besonders ergiebig sowie gerbsäurehaltig und daher vor allem für Teebeutel geeignet.
Zur Info: Fannings und Dust sind nicht als minderwertige Qualitäten zu betrachten!







