Mood-Food
Stimmungsmacher auf dem Teller
Wenn der nette Kerl, den Sie letztens kennengelernt haben, beim ersten Date Austern verspeist, ist das eine klare Botschaft: Der Abend soll noch erotisch ausgehen. Austern gelten nämlich als Aphrodisiakum - das wusste angeblich schon Casanova, der diese zum Frühstück gegessen haben soll. In der Meeresfrucht steckt der Tagesbedarf an Zink, und das benötigen Männer für die Produktion des Sexualhormons Testosteron. Auch Mies- und Venusmuscheln gelten als kleine Zinkbomben. Außerdem hat auch die Art, wie die Austern verzehrt werden, einen stimulierenden Effekt: Das genüssliche Schlürfen der luxuriösen Speise regt so manche Fantasie an.
Neben Austern gibt es noch eine lange Liste von Aphrodisiaka. Meist gibt es für deren Wirkung keinen wissenschaftlichen Beweis, doch einige Lebensmittel regen erwiesenermaßen den Kreislauf und die Durchblutung an. Die Empfindsamkeit steigt und damit auch die Lust. Speisen, die mit Gewürzen wie Ingwer, Zimt, Nelken oder Anis gewürzt sind, sollen die Erotik anheizen. Bekannte Lustmacher sind zudem Muskatnuss, Chili und Cayennepfeffer. Sie bringen die Produktion von Endorphinen in Schwung, die ihrerseits wiederum für die Herstellung von Sexualhormonen und für die Entstehung einer euphorischen Gefühlslage verantwortlich gemacht werden. Sellerie hat ebenfalls einen guten Ruf als Aphrodisiakum. Denn er enthält Inhaltsstoffe, die einem Sexual-Lockstoff gleichen.
Den gleichen Effekt soll Kakao mit Vanille haben. Von Petersilie wird wiederum behauptet, dass sie die Harnwege reizt, was eine verlängerte Erektion und einen verstärkten Orgasmus bewirken soll. Auch Basilikum, Bohnen, Zwiebeln, Kaffee, Knoblauch, Kresse, Weizen, Ananas, Trüffel, Spargel, Artischocken und Avocados werden seit Jahrhunderten als Scharfmacher empfohlen.
PIXELQUELLE, Abel Tasman, Barbara Willen, FLÃ M UTVIKLING, TERJE RAKKE, iStockphoto.com, Getty Images, Pixelio.de, Getty Images
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