Diät-Special: Insulin-Trennkost
Schlafen macht schlank
Eigentlich klingt das Konzept viel zu schön um wahr zu sein. Kein Sport, keine Anstrengung, einfach nur Ausruhen und Schlafen und trotzdem purzeln die Pfunde. Das zumindest verspricht der Titel des Diät-Buches von Dr. Detlef Pape und Kollegen.
Ganz stimmt das allerdings nicht. Man darf laut der Schlafdiät zwar recht viel und vor allem lecker essen, nur intelligent muss man es anstellen. Will heißen, man isst nur das, was die Zellen des Körpers aktiviert und so den Fettstoffwechsel anregt. Insulin-Trennkost nennen Experten das. Insulin ist nämlich ein Hormon, das nicht nur die Fettspeicherung an sich, sondern auch die Umwandlung von Zucker (Glukose) in Fett steuert.
Man muss sich das ungefähr so vorstellen: Nach dem Essen können Nährstoffe (Zucker, Eiweiß, Fett) nur mithilfe von Insulin in die Körperzellen gelangen, wo sie dann zur Energiegewinnung verbrannt oder als Bausteine verwendet werden. Das Hormon fungiert sozusagen als Schlüssel - man nennt es deswegen auch Schlüsselhormon -, der die Zellen öffnet.
Das Problem ist nur: Haben die Zellen einmal genug Nährstoffe aufgenommen, schlagen Sie die Tür hinter sich zu, sodass dem Insulin nichts anderes übrig bleibt, als überschüssiges Eiweiß, Fett und Zucker ins Fettgewebe zu entsorgen - wo die Dickmacher dann erst einmal festsitzen.
Das Ergebnis ist bekannt: Fettpolster, Rettungsringe und Speckröllchen. Und je mehr Insulin im Körper ist desto mehr Fett kann es beiseiteschaffen. Logisch.
Lesen Sie auch bei unserem Partner stern.de: "Diäten im Check: Das taugt die Trennkost"
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