Dickmacher Wärme
Macht Heizungsluft dick?

Was gibt es im Winter Schöneres, als sich in einer mollig warmen Wohnung einzukuscheln? Allerdings sollte man regelmäßig die Fenster öffnen und die Temperatur drosseln. Ansonsten riskiert man überflüssige Pfunde, zu diesem Ergebnis kamen Fiona Johnson und ihr Forscherteam vom University College London.
Der Grund: Ein durch Heizungsluft angewärmter Körper muss sich nicht mehr selbstständig gegen die Kälte schützen und aufheizen, und verbrennt so deutlich weniger Energie. Ist der Körper dagegen Kälte ausgesetzt, verbrennt er Energie und erzeugt so Wärme.
Wie die Studienergebnisse zeigen, stieg die durchschnittliche Raumtemperatur in den vergangenen Jahren um ein halbes Grad Celsius pro Jahrzehnt an. Inzwischen hat sich in unseren Wohnzimmern eine kuschelige Wärme von über 20 Grad Celsius breit gemacht. Dadurch stehen unsere Körper immer seltener unter thermalem Stress und verbrennen weniger Energie, erklärt Studienleiterin Johnson.
Bereits ein Temperaturanstieg von vier Grad Celsius reduziert den Energieverbrauch des Körpers um 800 Kalorien. Auch wenn kuschelige Wärme angenehm ist: Gönnen Sie sich und Ihrem Körper also lieber regelmäßig eine kalte Brise. Ihre Figur wird es Ihnen danken.
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