Schlank durch Medikamente
Diätpillen: Abnehmen leicht gemacht
Diätpillen: Risiken und Nebenwirkungen
Egal, ob aus dem Drogeriemarkt oder aus dem Internet gekauft: Bei den Schlankheitsmitteln lohnt sich immer ein Blick auf den Beipackzettel. Auch wenn die Verpackungen harmlos wirken, oft handelt es sich bei den Pillen um echte Pharma-Cocktails. Und die sind der Gesundheit nicht immer förderlich. Ganz im Gegenteil: Die Liste der negativen Begleiterscheinungen liest sich wie das „Who is Who“ der Nebenwirkungen. Angefangen von Angstzuständen, über Depressionen bis hin zu Herzrhythmusstörungen ist alles dabei.
Außerdem schlug das Regierungspräsidium Darmstadt im August 2010 Alarm: Beim Check von angeblich pflanzlichen Diätpillen aus dem Internet fand die Behörde den verschreibungspflichtigen Wirkstoff Sibutramin.
Sibutramin zügelt den Appetit, darf aber nur unter der Aufsicht von Ärzten verwendet werden. In Deutschland ist der Wirkstoff wegen der vielen Nebenwirkungen sogar aus dem Verkehr gezogen worden. Eine US-Studie listete mehr als 30 Todesfälle durch den Hungerhemmer auf.
Abgesehen von den möglichen Gesundheitsschäden durch eine falsche Anwendung, haben Diätpillen einen weiteren Nachteil: Wird die Einnahme nach einer erfolgreichen Gewichtsreduktion gestoppt, droht der Traumfigur der Jojo-Effekt. Viele Abnehmwillige bleiben einfach nicht am Ball oder haben ihre Ernährung nicht langfristig umgestellt.
Effektiver und gesünder ist das Abnehmen durch Sport in Kombination mit einer bewussten Ernährung. Das allerdings dauert länger. Aber nicht vergessen: Was lange währt, wird endlich gut!
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