Abnehmen ohne Diät und Sport
40 Kilo weniger!
Das Konzept
„Erfunden wurde „Figurella“ von einem Ärzteteam in der Schweiz“, erzählt Gabriele Lhotka (45), Besitzerin des Münchener „Figurella“-Studios. „In Österreich gibt es bereits 40 Studios, fünf in der Schweiz, fünf in Deutschland - zehn weitere sind für 2008 geplant.“ Das Konzept klingt einfach: „In speziellen Sitzkabinen wird der Körper einem erhitzten Sauerstoff-Ozon-Gemisch ausgesetzt und dadurch der Stoffwechsel gepusht, was 60 Prozent mehr Kalorien verbrennt.
Die Wärme und das Ozon-Gemisch kurbeln dazu die Durchblutung und Versorgung des Unterhautgewebes an, wirken gezielt gegen Cellulite. Dabei entleeren sich die Fettzellen schneller“, erklärt Gabriele Lhotka. Ergänzt wird das Programm durch Übungen in beheizten Glaskabinen und eine Hinführung zu besserer Ernährung.
Der Start
Das „Figurella“-Team maß bei Marina den Blutdruck, berechnete ihren Body-Mass-Index (BMI) und fragte nach ihrem Traumgewicht. Marina wollte 67 Kilo erreichen, 35 Kilo weniger. Gabriele Lhotka prüfte daraufhin, ob der Ziel-BMI realistisch war, errechnete eine Behandlungsdauer von 15 Monaten und gab grünes Licht. Seitdem geht Marina zwei- bis dreimal wöchentlich für eine Stunde ins Studio.
Den Anfang jeder Behandlung macht dabei nach Messen, Blutdruck-Check und Wiegen eine Luft-Dusche. 20 Minuten nimmt Marina in einer Sitzkabine Platz, umwickelt nur mit einem Sauna-Handtuch. Dann wird ein Sauerstoff-Ozon-Gemisch mit 40-60 Grad in die Kabine eingeleitet. Der Kopf bleibt dabei - abgeschirmt durch eine Manschette - draußen, damit man das Gasgemisch nicht einatmet.
„Neben der Stoffwechsel-Stimulierung war gerade am Anfang der Vorteil, dass ich mir durch den Saunaeffekt das Aufwärmtraining sparte“, erzählt die Mutter von drei Kindern. „Denn mit 102 Kilo wäre ich schon beim Warm-up fertig gewesen und hätte das eigentliche Training nicht mehr geschafft.“ Während Marina in der Kabine "schmort", setzt sich Studio-Chefin Lhotka dazu und bespricht mit ihr das weitere Ernährungs- und Bewegungsprogramm.
Getty Images
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