Individuelles Abnehmprogramm
Die Blutgruppen-Diät

Atkins-, Montignac- oder Glyx-Diät: An unterschiedlichen Abnehmprogrammen mangelt es nicht. Doch meist wird vergessen, dass jeder Körper im eigenen Rhythmus Essen aufnimmt oder verarbeitet. Die Blutgruppen-Diät nimmt sich diesen individuellen Problemen an und schlägt jeder Blutgruppe die passende Ernährung vor.
Wer hat’s erfunden?
Der amerikanische Naturheilkundler Dr. Peter J. D’Adamo hat 1980 herausgefunden, dass der Körper bei jeder Blutgruppe unterschiedlich auf so genannte Lektine in Lebensmitteln reagiert. Manche Lebensmittel können somit eine Abwehrreaktion des Immunsystems auslösen, so dass das Blut verklumpt. Stoffwechselstörungen, Hormon- oder Schilddrüsenprobleme und eine überschüssige Fettproduktion können die Folge sein.
Peter D’Adamos Lösungsvorschlag: Durch den Verzicht auf unverträgliche Lebensmittel kann man diese Probleme verhindern und dauerhaft abnehmen. Deswegen ist es wichtig, die Ernährung auf die Blutgruppe abzustimmen.
Seine These führt der Naturheilkundler auf das Entstehen der Blutgruppen in der Evolution zurück. Die älteste Blutgruppe 0 etwa ist vor ungefähr 40.000 Jahren entstanden, als der Mensch noch Jäger und Sammler war. Daraus zieht er das Fazit, dass Menschen mit der Blutgruppe 0 auch heute noch zu viel Fleisch greifen sollten.
Kritik an der einseitigen Ernährung
Die Blutgruppen-Diät zieht eine sehr einseitige Ernährung mit sich. Nur Fleisch zu essen oder ganz auf Milch zu verzichten, kann zu einem erhöhten Eisenanteil beziehungsweise einem niedrigen Kalziumanteil führen. Außerdem ist nicht bewiesen, dass es tatsächlich zu einer Verklumpung der Lektine im Blut kommt.

Literatur-Tipp
Allen, die diese dauerhafte Ernährungsumstellung ausprobieren möchte, hilft das Buch „Die Blutgruppen-Diät“ mit passenden Tipps für jede Blutgruppe und hilfreichen Rezepten.
Sie kennen Ihre Blutgruppe? Dann erfahren Sie auf den nächsten Seiten welche Lebensmittel für Ihren Typ geeignet sind und von welchen Sie vielleicht besser die Finger lassen sollten.
Thinkstock, PR
Dieser Artikel hat 5 Seiten. Lesen Sie auch ...
Seite 1 von 5 ›
Seite 1 von 5 ›







