Shampoos im Redaktions-Test
Shampoos für Sensibelchen
Reinigung mit Meer-Wert
Mein Kopf ist zeitweise ein Krisengebiet. Genau genommen kriselt, äh schuppt es auf der Kopfhaut, wenn mal wieder meine Neurodermitis durchschlägt. Als Kind wurde ich in solchen Fällen ans Meer geschickt, das „MED Shampoo“ von La Mer nimmt sich meiner trockenen und sensiblen Kopfhaut jetzt vor Ort an.
Kopfgefühl
Normale Shampoos verwöhnen vielleicht das Haar, dafür juckt und spannt meine sensible Kopfhaut nach der Wäsche. Nach den Anwendungen mit dem La Mer Shampoo bleibt das Gott sei Dank aus – kein Kribbeln! Es macht sich also durchaus bemerkbar, dass hier auf Konservierungsmittel, Duft- und Farbstoffe, Silikone und Paraffinöl verzichtet wurde.
Pflege
Warum haben Meerjungfrauen so tolle Haare? Es muss an den Inhaltstoffen im Salzwasser liegen. Auch das „MED Shampoo“ umschmeichelt meinen Kopf mit einem „Marine Care Complex“, in dem Meeresschlick-, Algen-Extrakte und Meersalz enthalten sind. Die Haare sind hinterher wunderbar stylingfähig und es schuppt nichts – ich bin beeindruckt.
| „MED Shampoo“ von La Mer |
Duft
Kurz an der Flasche geschnuppert, habe ich es gleich gemerkt, das riecht nicht blumig, lieblich oder verführerisch, sondern eher etwas algig. Meeresbrise stellt man sich anders vor. Glücklicherweise bleibt der Duft nicht im Haar hängen.
Preis-Leistung
Ich kenne das schon – medizinische Shampoos haben meistens ihren Preis, weil viel Forschung drin steckt. Auch das von La Mer ist mit um 20 Euro durchaus im gehobenen Segment und in Apotheken erhältlich.
Fazit
Zugegeben, als Beauty-Begleiter ist das „MED Shampoo“ nicht unbedingt sexy, in den Duft werde ich mich jedenfalls nie verlieben. In kratzigen Krisenzeiten ist das Fläschchen aber der Fels in meiner Badezimmerbrandung, der meine Kopfhaut beruhigt und pflegt.
Text: Melanie Gutbier, Redakteurin COSMOPOLITAN Online
Thinkstock, PR, Bettina Theisinger, Fotostudio MVG
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