Tipps gegen Schweißfüße
Sommerfrische to go
Wenn Füße den lieben langen Tag in geschlossenen Schuhen verbringen, geraten sie schnell ins Schwitzen. Abends – oder spätestens nach dem Ausziehen – verbreiten sie dann einen unangenehmen Geruch. In den meisten Fällen sind falsches Schuhwerk oder eine fehlerhafte Hygiene der Grund dafür. Dagegen helfen oft einfache Mittel, wie das Tragen atmungsaktiver Schuhe und Socken oder die Verwendung schweißhemmender Pflegeprodukte.
Warum wir schwitzen
Warum wir an den Füßen schwitzen, erklärt ein kleiner Abstecher in die Biologie: In den Fußsohlen sitzen, dicht aneinander gedrängt, bis zu vier Millionen Schweißdrüsen, die Tag und Nacht arbeiten und so bis zu einem viertel Liter Feuchtigkeit täglich abgeben.
Schluss mit feuchten Füßen – Tipps gegen den gemeinen Geruch (10 Bilder).
An heißen Tagen sogar noch mehr. Das dient dem Körper zur Steuerung der Temperatur: Die Flüssigkeit kühlt beim Verdunstungsvorgang die Haut ab und reguliert so den natürlichen Wärmehaushalt. Der Geruch entsteht, wenn Bakterien, die auf unserer Haut leben, den Schweiß zersetzen. Zusätzlich steigt mit feuchten Füßen das Fußpilzrisiko: Weil die Feuchtigkeit die Hornhaut aufweicht und durchlässig macht, ist sie anfälliger für Infektionen.
Bei manchen Menschen sind die Schweißdrüsen so produktiv, dass die Betroffenen ständig nasse Füße haben. „Hyperhidrose“ nennt man die Krankheit in Fachkreisen, deren Ursache oft ein neurologisches Problem ist. Salben mit Aluminiumchlorid, das die Schweißporen verschließt, können Linderung schaffen. Die Spritz-Therapie mit dem Nervengift Botox, das die Verbindung zwischen der Drüse und dem Nerv blockiert, ist mit rund 400 Euro relativ teuer. Ebenso das operative Entfernen der Schweißdrüsen.
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