Wasserfeste Mascara im Test
Keine Augenwischerei
Klebrige Augenblicke
Wenn ich Sport treibe, fließt Schweiß. Und mit ihm oft genug meine Wimperntusche. Dunkle, unvorteilhafte Streifen zieren dann meinen unteren Wimpernkranz und lassen mich erschöpfter aussehen als ich wirklich bin. Doch damit ist jetzt Schluss. Ich greife zur wasserfesten Mascara „Wellenschlag“ der Marke Kron. Mal sehen, ob dieses Produkt während des Härtetests verläuft.
Anwendung: Die Mascara hat ein normales Bürstchen mit vielen dichten feinen Borsten. Was mir beim ersten Auftragen auffällt: Die Textur der Tusche ist besonders flüssig. Nach dem Auftragen wirken meine Wimpern wie die Haare eines begossenen Pudels und nicht voluminöser, wie es die Mascara im Aufdruck eigentlich verspricht. Wegen des hohen Flüssigkeitsanteils kleben sie leicht aneinander. Das Antrocknen dauert eine Weile, davon zeugen die schwarzen Punkte auf dem Lid nach dem ersten Augenaufschlag. Und drückt man die Augen fest zusammen, kleben die Lider aneinander – das fühlt sich nicht so schön an.
Wasserbeständigkeit: Ich bin beeindruckt! Selbst nach einer Stunde Joggen auf dem Laufband – die mich ganz schön ins Schwitzen bringt – bleibt die Mascara da, wo sie hingehört: auf den Wimpern. Den Härtetest „Gesichtsabtrocknen mit einem Handtuch“ und heißes Duschen übersteht sie problemlos.
Preis-Leistung: Die Mascara ist bei Karstadt, Kaufhof, Hertie und Ihr Platz für um 5 Euro erhältlich. Das ist ein fairer Preis.
Fazit: Das Prädikat „Absolut Wasser- und wischfest“ hat die Mascara von Kron auf jeden Fall verdient. Doch ohne das Klebegefühl und mehr Volumen an den Wimpern wäre der Tragekomfort um einiges besser.
Text: Silke Jarzina, Redakteurin SHAPE Online
iStockphoto.com, Bettina Theisinger, PR





