Enthaarungs-Methoden im Test
Mehr Bein zeigen
Beim ersten Mal tat’s noch weh ...
Ich würde so gerne öfter Röcke und kurze Shorts tragen – aber ich bin ja so faul! Meine Beine rasiere ich nur, wenn es unbedingt nötig ist und ich weiß, dass jemand meine unansehnlichen Stoppeln zu Gesicht bekommen wird. Ob der „Satinelle HP6402“-Epilierer von Philips mich aus meinem Dilemma befreit? Immerhin verspricht er mir mehrere Wochen Haarentfernungs-freie Zeit.
Anwendung: Mein erstes Mal mit dem kleinen schwarzen Epilierer endet in Tränen, Geheule und schmerzverzerrten Gesichtszügen. Als ich das Gerät, das eigentlich gut in meiner Hand liegt, auf mein Bein setze, kann ich nicht anders, als zurückzuzucken. Wie tausend Nadelstiche fühlt es sich an, wenn die schnell rotierenden Pinzetten meine Härchen an der Wurzel packen und mit einem Ruck herausziehen.
Ich beiße die Zähne zusammen und schaffe es tatsächlich, beide Beine von den Knöcheln bis zu den Knien zu epilieren. Meine Haut dankt es mir nicht: Schon nach wenigen Minuten bilden sich lauter kleine rote Pünktchen, genau da, wo die Haare herausgerissen wurden. Ob das mit dem Epilierer und mir noch Liebe wird? Zwei Tage später haben sich meine Beine beruhigt und ich wage einen neuen Versuch. Und siehe da: Genau wie von meinen Epilierer-erprobten Kolleginnen vorhergesagt, tut die Prozedur schon gar nicht mehr so sehr weh und auch die unschöne Hautreaktion bleibt aus.
Extras: Mein Test-Epilierer „Satinelle HP6402“ hat einen speziellen Aufsatz, der dafür sorgt, dass Anfänger wie ich das Gerät genau im 45-Grad-Winkel auf die Haut aufsetzen. Für den Beginn ist das ganz praktisch, doch schon beim zweiten Versuch brauche ich den Aufsatz nicht mehr.
Preis-Leistung: Rund 45 Euro kostet mich mein Traum von wochenlang glatten Beinen – und das ist vollkommen in Ordnung. Denn ich spare nicht nur Geld für teure Rasierklingen und Rasiergels, sondern auch jede Menge Zeit, die ich damit verbringen kann, neue Sommerröcke zu shoppen.
Fazit: Zugeben, der Start war alles andere als angenehm. Bei der ersten Anwendung (die auch noch ziemlich laut war und lang gedauert hat) blieben ein paar einzelne Härchen stehen. Doch nach einem weiteren Versuch endlich das viel beschriebene „Hammer-Beingefühl“: Keine roten Stellen und keine Härchen mehr – und das tatsächlich bis zu drei Wochen lang. Das überzeugt mich faule Liese doch ziemlich. Keine Frage, das muss Liebe auf den zweiten Blick sein.
Frauke Hansen, Redakteurin COSMOPOLITAN
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