Enthaarungs-Methoden im Test
Mehr Bein zeigen
Ist sie zu stark, bist du zu schwach
Ich schwöre auf die Nassrasur. Doch ohne Brille und Kontaktlinsen unter der Dusche blind rasieren ist nicht das Wahre: Nachdem ich mich in einem Hotel so übel geschnitten hatte, dass der Zimmerservice mit dem Erste-Hilfe-Koffer anrücken musste, gebe ich dem Enthaarungs-Mousse von Pilca eine Chance.
Anwendung: Sieht ja eigentlich ganz einfach aus: Die Dose liegt gut in der Hand, oben befindet sich ein Spatel, mit dem man die Enthaarungscreme einfach auftragen soll. Genau hier ist aber der Haken: Wahrscheinlich erfordert es jahrelange Übung, das Mousse gleichmäßig auf den Beinen zu verteilen. Mir gelingt es jedenfalls nicht: Hier landet zuviel, dort zu wenig. Umverteilung ist angesagt – per Hand.
Extras: Das Enthaarungs-Mousse pflegt die Haut mit Aprikosenöl. Immerhin wirkt sie dadurch glatter und weicher als nach dem Rasieren. Ein Manko ist leider – wie wohl bei vielen Cremes – der stechende Geruch, der an Wasserstoffperoxid erinnert.
Preis-Leistung: Um drei Euro kostet die Enthaarungscreme. Leider ist günstig nicht immer gut, Duft und Wirkung lassen zu wünschen übrig.
Fazit: Nach zehn Minuten Einwirkzeit waren leider nicht alle Haare ab. Dafür schälte sich die Haut an meinen Knien ein bisschen. „Extra-soft“, wie auf der Packung versprochen, ist das leider nicht. Wer eine unempfindliche Haut oder feine, dünne Härchen hat, ist mit Pilca vielleicht besser bedient.
Miriam Müller, Redakteurin JOY Online
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