Das Lexikon der Naturkosmetik
N wie Nachtkerzenöl
Nachtkerzenöl (= Oenothera biennis L. Oil)
Herkunft/Vorkommen: Wenn es Dunkel wird, geht sie auf: die Nachtkerze. Die Blume, die im Dunkeln blüht und am nächsten Mittag meistens schon wieder verwelkt ist, kommt aus Nord- und Südamerika. Mittlerweile erstrahlt sie auch in vielen Ländern Mittel-, Süd- und Osteuropas.
Wirkung: Das aus den Samen der Nachtkerze gewonnene Öl ist besonders reich an der ungesättigten Gamma-Linolensäure. Daneben zählen Mineralien und das für die Haut so wichtige Vitamin E zu den Inhaltstoffen. Durch diese besondere Zusammensetzung entfaltet das Nachtkerzenöl eine Vielzahl an positiven Eigenschaften.
Es ist feuchtigkeitsregulierend, regenerierend, juckreizlindernd und beruhigend, reguliert die Talgdrüsenproduktion, schützt gegen Freie Radikale, verbessert die Elastizität und Spannkraft der Haut.
Anwendung: Die Wirkstoff-Kombination wird bei Pflegelinien für reife, trockene, schuppige, empfindliche Haut und fettige Haut mit Neigung zu Unreinheiten eingesetzt - sei es nun in Form von Cremes, Salben, Duschöl oder Sonnenlotion. In Anti-Falten-Cremes und Cremes gegen Schuppenflechte und Neurodermitis findet man es ebenso.
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