Das Lexikon der Naturkosmetik
K wie Kamille
Kamille (= Matricaria recutita)
Herkunft/Vorkommen: Die Echte Kamille („Matricaria recutita“, früher als „Chamomilla recutita“ bezeichnet) wächst in ganz Europa und in vielen Teilen Asiens.
Wirkung: Die Kamille heißt nicht umsonst im Volksmund „Mutterkraut“. Denn unter den Heilpflanzen ist sie die heimliche Königin. Die Hauptbestandteile der Kamille sind ätherische Öle, wie das Bisabolol und das blau gefärbte Chamazulen, und zahlreiche Pflanzenfarbstoffe. Zusammen wirken sie krampflösend, entzündungshemmend und beruhigend. Außerdem ist die Kamille regenerierend, antibakteriell und fängt Freie Radikale.
Anwendung: Von äußerlichen Anwendungen in Cremes oder als Zusatz in Dampfbädern und Kompressen profitiert vor allem die zu Unreinheiten neigende, wie auch die gereizte und empfindliche Haut. Im Kampf gegen Neurodermitis und Sonnenbrand ist die Kamille ebenfalls ein wackere Streiterin. In Shampoos und als Spülungen zeigt sich die Kamille zudem von ihrer strahlenden Seite, indem sie blonde Haare aufhellt.
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